Petersberg soll verkauft werden Unrentables Gästehaus
Die Bundestagsabgeordneten Norbert Röttgen und Elisabeth Winkelmeier-Becker (beide CDU), Ulrich Kelber (SPD), Katja Dörner (Grüne) und Paul Schäfer (Die Linke) sind gegen einen geplanten Verkauf des früheren Gästehauses der Bundesrepublik Deutschland auf dem Petersberg durch den Bund. Wie bekannt wurde, will die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Verwalter der Liegenschaft die unrentable Immobilie veräußern.
KÖNIGSWINTER. - Die unrentable Immobilie am Petersberg soll verkauft werden.
Die Kosten des Gebäudekomplexes können laut BImA nicht aus den Pachteinnahmen gedeckt werden.
Der Gedanke das ehemalige Gästehaus zu verkaufen ist nicht neu.
Die Bundestagsabgeordneten Norbert Röttgen und Elisabeth Winkelmeier-Becker (beide CDU), Ulrich Kelber (SPD), Katja Dörner (Grüne) und Paul Schäfer (Die Linke) sind gegen einen geplanten Verkauf des früheren Gästehauses der Bundesrepublik Deutschland auf dem Petersberg durch den Bund. Wie bekannt wurde, will die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Verwalter der Liegenschaft die unrentable Immobilie veräußern. Demnach können die Kosten des Gebäudekomplexes nicht durch die Pachteinnahmen aus dem Hotelbetrieb gedeckt werden; Hotelbetreiber ist die Steigenberger Hotels AG. „Wir haben für dieses Gebäude, in dem ein Teil der Geschichte der Bundesrepublik geschrieben worden ist, eine nationale Verantwortung - nicht zuletzt auch künftigen Generationen gegenüber", argumentiert Röttgen.
Dabei ist der Gedanke, das ehemalige Gästehaus zu verkaufen, nicht neu. Wie aus Unterlagen des Bundesfinanzministeriums hervorgeht, will sich der Bund bereits seit dem Jahr 2006 von der Immobilie trennen. Dagegen wehren sich Abgeordnete aus der Region.
Norbert Röttgen: „Der Petersberg ist kein wirtschaftlich zu betrachtendes Renditeobjekt, sondern ein historisches Gut, für das wir eine geschichtlich begründete Verantwortung haben.“ Für die Abgeordneten ist es unverständlich, dass die BImA die Immobilie Petersberg verkaufen will, obwohl das Bundesfinanzministerium Verkaufspläne im Frühjahr dieses Jahres zu den Akten gelegt habe. Während Umweltminister Röttgen bereits Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in dieser Sache angeschrieben hat, wollen die übrigen Abgeordneten nächste Woche Gespräche mit dem Bundesfinanzministerium führen.
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