Gedenkstunde am 9.November mit der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW Sylvia Löhrmann in der evangelischen Salvatorkirche in Windeck-Rosbach. Jedes Jahr laden der Rhein-Sieg-Kreis und der Förderverein der Gedenkstätte Landjuden an der Sieg ein, um an die Pogrome der Nazis am 9. November 1938 gegen jüdische Mitbürger und Mitbürgerinnen. Geschäfte, Synagogen, Schulen u.a.m. zu erinnern. Die Angriffe gegen jüdische Menschen waren der Auftakt zur Vertreibung, Enteignung, Verfolgung und zur Vernichtung in den Konzentrationslagern. Sylvia Löhrmann erinnerte an diese Ereignisse und sprach an, dass wir gerade wieder ein Erstarken des Antisemitismus erleben, mit einer zunehmenden Anzahl an
Straftaten und Übergriffen, Bedrohungen, Beleidigungen und Mobbing.
Unsere Aufgabe ist es heute, dem entschlossen entgegenzutreten! Denn es darf nicht sein, dass jüdische Menschen sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen. Das wäre eine fatale Täter-Opfer-Umkehr!
„Danke“ an die stellvertretende Landrätin Notburga Kunert für ihre einfühlsamen Worte, „Danke“ an das Aulos-Flötenquartett, das der Gedenkstunde einen würdigen musikalischen Rahmen gegeben hat, „Danke“ an Geschäftsführerin und Kreisarchivarin Dr. Claudia Arndt und ihr Team für die Vorbereitung, und „Danke“ an die evangelische Salvator-Kirchengemeinde, die uns ihre wunderschöne Kirche erneut zur Vergügung gestellt hat. „Danke“ für schöne Bilder an Ingo Hellwig
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