Neuigkeiten aus dem Wahlkreis

Das Bundesverkehrsministerium hat mich heute darüber informiert, dass der Bund aus seinem Förderprogramm Breitbandausbau erhebliche Mittel für den Breitbandausbau in unterversorgten Gebieten in meinem Wahlkreis Rhein-Sieg-Kreis I bewilligt hat. Das ist eine gute Nachricht, denn ein leistungsfähiges Internet ist für unsere Unternehmen und für die Bürger von großer Bedeutung und stärkt unsere Region. Digitalisierung gewinnt in unserer Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung. Deshalb freue ich mich, dass es mit den bewilligten Fördergeldern gerade in den unterversorgten Gebieten weiter voran geht.

Fördermittel zur Erschließung von unterversorgten Adressen gehen an Hennef 412.000 Euro, an Windeck 378.000 Euro, an Neunkirchen-Seelscheid 375.000 Euro und an Niederkassel 487.500 Euro. Ergänzt wird die Bundesförderung durch eine Kofinanzierung von bis zu 50% durch das Land Nordrhein-Westfalen. 

Der Rhein-Sieg-Kreis hatte stellvertretend für die Städte und Gemeinden die Förderanträge bearbeitet und beantragt.

Holzrücken mit Kaltblütern

Manuela und Hubert Zimmermann sind leidenschaftliche Verfechter der Forstarbeit mit Pferden: "Pferde verdichten den Waldboden deutlich weniger als die motorisierten Gespanne und benötigen auch nur die Hälfte der Rückegassen." Unsere Bundestagsabgeordnete Lisa Winkelmeier-Becker durfte auch selbst ausprobieren, wie wendig die Kaltblüter im Forst arbeiten können. Eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative, die auf jeden Fall geprüft werden sollte.
Copyright: Ralf Rohrmoser

Aus ksta.de: 

Ein echtes Kontrastprogramm bekam die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU), beim Besuch ihrer Parteifreunde am Heckberg geboten. Erst die touristischen Projekte auf dem Gipfel und der umwerfende Panoramablick an der Schönen Aussicht. Anschließend folgte die engagierte Diskussion mit Landwirten, Jägern, Forstverwaltung und Waldbesitzern.

Es ging um nicht weniger als um die Wiederaufforstung und Fragen zum Umbau des deutschen Waldes. Hegeringleiter Thomas Matzig beschrieb das Drama, wie viele Flächen brach liegen. „In welche Richtung geht der Weg, was für einen Wald wollen wir haben?“ Die Natur, da war er sicher, werde schon einen Wald wachsen lassen. Ob es aber der sei, den die Menschen wollten, entscheide sich jetzt.

Doch viele Waldbesitzer sind schon ältere Menschen. Ob sie noch einmal das Geld in die Hand nehmen, um aufzuforsten, da zeigte sich Revierförster Michael Fobbe nicht so sicher. „Richtige Vermögen sind da den Bach runter gegangen“, erklärte er Winkelmeier-Becker. Nach dem Sturm habe der Borkenkäfer hektarweise Flächen geradezu umgelegt. „Wenn einer noch den Klimawandel leugnet, nehme ich den gerne ein paar Tage mit in den Wald.“

Schnell zeigten sich die vielfältigen, oft unterschiedlichen Interessen. Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, etwa CO2-Bindung, Erholungssuchende und nicht zuletzt wirtschaftliche Interessen konkurrieren. An dieser Schnittstelle sei die Politik gefragt. Der Betriebsleiter der Nesselrodeschen Forstverwaltung, Fabian Schreder, machte deutlich: „Wir müssen eine gelenkte Forstwirtschaft betreiben.“

 

Quelle: https://www.ksta.de/region/rhein-sieg-bonn/berggemeinden/much-elisabeth-winkelmeier-becker-zu-besuch-fragen-zum-wald-der-zukunft-283564

 
 
 
Besuchn bei Greengate

Im einstündigen Nachmittags-Gespräch stellte Frank Lagemann, Vorstandsvorsitzender, der bundesdeutschen Spitzenpolitikerin zunächst die GreenGate AG vor. Winkelmeier-Becker, geborene Troisdorferin, zeigte sich beeindruckt. In Gegenwart von CDU-Ratsfrau Ulrike Kachel (Windeck) kamen ebenso Themen wie schnelles Internet oder der Einsatz erneuerbarer Energien zur Sprache. Denn die „Renewables“ beschäftigen GreenGate in jeder Hinsicht, sei es als Betriebsführungs-Softwarelösung für Energieversorger aus dem D.A.CH.-Raum, Windpark-Betreiber oder deutschlandweit tätige Photovoltaikanlagen-Instandhalter. Apropos: GreenGate ist mit seiner eigenen PV-Anlage am Stammsitz Herchen (96 Module – 153m² – 38 kWp) in Sachen Strom schon Selbstversorger.

Mit 324.000 Euro wird das von Niederkassel eingebrachte Projekt „METRO-KLIMA-LAB-Konzept“ zur Klimawandelanpassung für den Landschaftsraum zwischen Niederkassel, Troisdorf und Köln gefördert. Das wurde heute im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags entschieden.

Mit diesem Projekt soll ein Stadt- und Freiraumkonzept zur Klimawandelanpassung entwickelt werden, wodurch das Gebiet mit verschiedenen aufeinander abgestimmten Maßnahmen zu einem METRO-KLIMA-PARK werden soll.

Der Stadt- und Kreisgrenzen überschreitende Landschaftsraum, an dessen Rand ca. 100.000 Menschen leben,  ist mit ca. 47 qkm einer der wichtigsten zusammenhängenden Freiräume im Verflechtungsraum der Rheinschiene und hat bedeutsame Funktionen für das Stadt- und Stadtrandklima und eine verbrauchsnahe Landwirtschaft. Perspektivisch soll das Gebiet nicht weiter für die steigenden Nutzungsansprüche dieser Wachstumsregion für Siedlungen und Verkehr betrachtet werden; vielmehr werden konzeptionelle Maßnahmen in die Grün- und Freiräume entwickelt, die diese in ihrer Vitalität und Vielfalt erhalten und weiterentwickeln. Damit leistet Niederkassel einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Minderung und zur Verbesserung des Klimas in der gesamten Region.

 

 CDU Logo mit Rand